Ganzheitlicher Ansatz
Körper, Geist und Seele werden nicht isoliert betrachtet — Motorik, Wahrnehmung, Kognition und soziale Fähigkeiten werden gemeinsam gefördert.
Konduktive Förderung
Ein ganzheitlicher Ansatz für Kinder und Erwachsene mit motorischen Beeinträchtigungen — ressourcenorientiert, aktivierend und auf Selbstständigkeit ausgerichtet.
Die Kernprinzipien
Körper, Geist und Seele werden nicht isoliert betrachtet — Motorik, Wahrnehmung, Kognition und soziale Fähigkeiten werden gemeinsam gefördert.
Strukturierte Tagesprogramme verbinden Bewegung, Sprache, Wahrnehmung und Alltagskompetenz zu einem sinnvollen Ganzen.
Rhythmus, Sprache und Musik unterstützen die Bewegungsplanung und helfen, Absichten bewusst und selbstständig umzusetzen.
Aktive Bewegung ist die Basis — sie schafft neue Nervenverbindungen und stärkt die körpereigene Fähigkeit zur Selbstständigkeit.
Jedes kleine Erfolgserlebnis stärkt das Selbstvertrauen und treibt den Lernprozess voran. Lernen soll Freude machen.
Jede Förderung orientiert sich an konkreten, erreichbaren Zielen — abgestimmt auf den Menschen und seinen Alltag.
Jeder geschaffte Schritt wird bewusst wahrgenommen und gefeiert — das Kind erlebt sich selbst als wirksam und kompetent.
Regelmäßigkeit und Wiederholung machen Lernen nachhaltig. Neue Nervenverbindungen entstehen durch beständige Übung.
Das Ziel: größtmögliche Selbstständigkeit im Alltag — die Fähigkeit, alltägliche Herausforderungen aus eigener Kraft zu meistern.
Grundlagen
Die Konduktive Förderung wurde von dem ungarischen Neurologen und Pädagogen Dr. András Petö (1893 – 1967) entwickelt. Sie ist ein weltweit anerkanntes, ganzheitliches Lernsystem für Kinder und Erwachsene mit motorischen Beeinträchtigungen, die durch eine Schädigung des zentralen Nervensystems (wie z. B. Zerebralparese) verursacht wurden.
Als Diplom-Konduktorin begleite ich Familien mit diesem ressourcenorientierten Lernsystem — mit Erfahrung aus der Praxis und dem Blick auf das Potenzial jedes einzelnen Menschen.
Im Gegensatz zu klassischen Behandlungsformen ist die Konduktive Förderung keine passive Therapie, an der das Kind nur teilnimmt. Sie basiert auf der Erkenntnis, dass das Gehirn trotz einer Schädigung über ungenutzte Reserven verfügt (Neuroplastizität). Durch bewusstes, aktives Lernen und stetige Wiederholung können neue Nervenverbindungen aufgebaut werden.
Bei diesem Ansatz werden Körper, Geist und Seele nicht isoliert betrachtet. Motorik, Wahrnehmung, Kognition, Sprache und soziale Fähigkeiten werden stets gemeinsam gefördert. Durch den Einsatz von Rhythmus, Sprache und Musik lernen die Kinder, ihre eigenen Bewegungen besser zu planen und selbstständig auszuführen.
Im Mittelpunkt der Arbeit einer Diplom-Konduktorin steht das Erreichen der größtmöglichen Selbstständigkeit (die sogenannte „Orthofunktion"). Das Kind lernt nicht nur einzelne Bewegungen, sondern entwickelt die Fähigkeit, alltägliche Herausforderungen aus eigener Kraft zu meistern. Das stärkt nicht nur den Körper, sondern auch das Selbstbewusstsein enorm.
Ich berate Sie gerne in einem persönlichen Gespräch über passende Fördermöglichkeiten für Ihr Kind.
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