Konduktive Förderung

Die Petö-Methode

Ein ganzheitlicher Ansatz für Kinder und Erwachsene mit motorischen Beeinträchtigungen — ressourcenorientiert, aktivierend und auf Selbstständigkeit ausgerichtet.

Die Kernprinzipien

Sieben Säulen der Konduktiven Förderung

Grundlagen

Was ist die Petö-Methode?

Ein weltweit anerkanntes Lernsystem

Die Konduktive Förderung wurde von dem ungarischen Neurologen und Pädagogen Dr. András Petö (1893 – 1967) entwickelt. Sie ist ein weltweit anerkanntes, ganzheitliches Lernsystem für Kinder und Erwachsene mit motorischen Beeinträchtigungen, die durch eine Schädigung des zentralen Nervensystems (wie z. B. Zerebralparese) verursacht wurden.

Als Diplom-Konduktorin begleite ich Familien mit diesem ressourcenorientierten Lernsystem — mit Erfahrung aus der Praxis und dem Blick auf das Potenzial jedes einzelnen Menschen.

Aktives Lernen statt passiver Therapie

Im Gegensatz zu klassischen Behandlungsformen ist die Konduktive Förderung keine passive Therapie, an der das Kind nur teilnimmt. Sie basiert auf der Erkenntnis, dass das Gehirn trotz einer Schädigung über ungenutzte Reserven verfügt (Neuroplastizität). Durch bewusstes, aktives Lernen und stetige Wiederholung können neue Nervenverbindungen aufgebaut werden.

Ganzheitlichkeit im Fokus

Bei diesem Ansatz werden Körper, Geist und Seele nicht isoliert betrachtet. Motorik, Wahrnehmung, Kognition, Sprache und soziale Fähigkeiten werden stets gemeinsam gefördert. Durch den Einsatz von Rhythmus, Sprache und Musik lernen die Kinder, ihre eigenen Bewegungen besser zu planen und selbstständig auszuführen.

Das Ziel: Selbstständigkeit im Alltag

Im Mittelpunkt der Arbeit einer Diplom-Konduktorin steht das Erreichen der größtmöglichen Selbstständigkeit (die sogenannte „Orthofunktion"). Das Kind lernt nicht nur einzelne Bewegungen, sondern entwickelt die Fähigkeit, alltägliche Herausforderungen aus eigener Kraft zu meistern. Das stärkt nicht nur den Körper, sondern auch das Selbstbewusstsein enorm.

Interesse an einer Konduktiven Förderung?

Ich berate Sie gerne in einem persönlichen Gespräch über passende Fördermöglichkeiten für Ihr Kind.

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